Verbinden Sie, was Sie möchten
BlueVIS wurde ursprünglich entwickelt, um Messwerte von BlueSens-Analysatoren zu empfangen, zu visualisieren und zu speichern. Mittlerweile ist die Software zu einer umfassenden Bioprozess-Software weiterentwickelt worden.
Softsensoren und automatische Berechnungen ohne Programmierkenntnisse
BlueVIS bietet die Möglichkeit, Berechnungen oder Logikblöcke, sogenannte Softsensoren, zu verwenden. Mit Softsensoren kann der Benutzer häufig benötigte Berechnungen direkt in BlueVIS durchführen (z. B. RQ, OUR, CER…).
Beispiele für die Verwendung von Softsensoren sind beispielsweise die Berechnung einer Änderungsrate oder die Verwendung einer Steuerungslogik (wenn O2 kleiner als x ist, erhöhe die Rührgeschwindigkeit). Grundsätzlich können (fast) alle komplexen Berechnungen direkt in BlueVIS durchgeführt werden, was zu nahezu unbegrenzten Anwendungsmöglichkeiten führt.
Die BlueVIS-Software ermöglicht es, Geräte zu kombinieren, um ein optimales Setup zu erstellen
• Prozesssoftware für automatische Regelung
• Frei einstellbare DO-Kaskaden
• Automatische pH-Regelung
• PID-Regelung aller Parameter möglich
• Lineare, exponentielle oder RQ-Zuführung möglich
• Integration bestehender Sensoren, Waagen und anderer Geräte
• Erstellung benutzerdefinierter Softsensoren
• Keine jährlichen Gebühren und kostenlose Updates
• Aufzeichnung in Datenbank, Export über CSV-Datei oder Online-Verbindung über OPC DA/UA
• Benutzerdefinierte Python- und Matlab-Skripte können importiert werden
Controlling bioprocesses
BlueVIS ist ein umfassendes Tool zur Kontrolle von Bioreaktoren einischließlich aller Ventile, Pumpen, Temperaturkontrolle, Rührer etc.
BlueVIS kann in jeglicher Art von Bioprozessen zum Einsatz kommen. Beispiele sind Firmen aus der industriellen Biotechnologie, pharmazeutische Firmen, Nahrungsmittelhersteller (novel food) oder auch Serviceprovider im Bereich Prozessentwicklung. Über den Nutzen in industriellen Bereichen hinaus kann BlueVIS auch in der Forschung eingesetzt werden. Sowohl Firmen mit Forschungsabteilungen, als auch universitäre Forschungsinstitute profitieren von BlueVIS.
Use what you have: Geräte sinnvoll und ohne Einschränkungen kombinieren
Das ist das BlueSens “Use What You Have” (UWYH) Prinzip: der Wissenschaftler, Engineuer oder Laborant hat die Möglichkeit Geräte zu nutzen die er bereits im labor hat und sie z.B. mit neuem Euipment zu komibinieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Equipment von BlueSens oder einem anderen Hersteller ist. Alles wird mittels BlueVIS Software kontrolliert und gesteuert.
Kommunikation ermöglichen
BlueVIS ist durch seine Offenheit charakterisiert. Software sind oftmals beschränkt auf die Geräte des Softwareherstellers. Wenn der Nutzer Geräte anderer Hersteller gebrauchen möchte, dann müssen oft mehrere Softwares parallel laufen, da die Software/Hardware nicht miteinander kompatibel ist. Das ist unpraktisch und kann sogar das Risiko für durch den Nutzer verursachte Fehler erhöhen. Mehr Arbeitsschritte in komplexer Software = erhöhtes Rsiskok für Nutzerfehler. Mit BlueVIS können Komponenten verschiedener Hersteller komniniert und mit nur einer Software betrieben werden.
Teste BlueVIS jetzt
Die vielen Schnittstellen die BlueVIS bietet machen es möglich, dass man mit BlueVIS auch ungewöhnliche Prozesskontrollstrategien ausprobieren kann. Dank der Schnittstellen zu anderen Programmiersprachen, wie MATLAB oder Python können sogar komplexe Logiken programmiert werden. Der Nutzer kann verschiende Funktionen mit einander verbinden, so wie benötigt. BlueVIS bietet dem Nutzer somit ein hohes Maß an Freiheit.
Benötigte Hardwareanforderungen
- Betriebssystem Windows 10 64 bit oder neuer
- Moderner Prozessor mit mindestens 4 Kernen und > 2,6 Ghz (z.B. Intel i5)
- Festplatte: SSD empfohlen mit mindestens 50GB freiem Speicher (> 500MB/s Datenzugriff)
- 16 GB RAM
- Display >= 24" 1920x1080 px (FHD)
- Die Verwendung von mehr als 4 Fermentern erfordert möglicherweise leistungsfähigere Komponenten

